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EMSCHERplayer // News

Warum wir ein öffentliches Gemeinwesen brauchen

Abgeleitet vom Lateinischen transparens – durchscheinend – ist Transparenz der Gegenbegriff zum Undurchsichtigen, Verdeckten, Geheimnisvollen. In der Politikwissenschaft bezeichnet Transparenz den Zustand des Gemeinwesens, in dem freie Information, Partizipation und offene Kommunikation zwischen Herrschern und Beherrschten vorliegen. Doch Transparenz ist und kann auch viel mehr: Sie ist Grundlage eines gerechten Gemeinwesens von freien Bürgern. Und das schon seit über 2000 Jahren.
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Gute Gründe für das „Recht auf ein urbanes Leben“

Gesellschaftliche Veränderungen – von der ‚Mediatisierung’ über den ‚Strukturwandel’ bis hin zum ‚demografischen Wandel’ – sind globale Trends, die an verschiedenen Orten in unterschiedlicher Form in Erscheinung treten. Entwicklungen, wie die Verknappung von Arbeit, die Dynamisierung von sozialem Aufstieg und sozialem Abstieg oder auch Abwanderung und Verstädterung haben ein regionales Gesicht. Sie bedeuten für verschiedene Bevölkerungsgruppen vor Ort je Unterschiedliches. Angesichts der vielen lokalen Fragmentierungen brauchen wir – auch im Emschertal – ein Recht auf Stadt.
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ab 30.04.2017: Fotografie-Ausstellung

Von den über 300.000 Menschen, die 2015 auf der Flucht vor Krieg, Not und Unterdrückung und in der Hoffnung auf ein freies Leben nach Westfalen kamen, blieben viele im Ruhrgebiet. Nach ihren langen Wegen der Flucht und der Ankunft in Deutschland begann für sie alle die Zeit des Wartens auf die Entscheidung, ob Deutschland ihnen Asyl und Sicherheit gewährt. "Das große Warten - Geflüchtete im Ruhrgebiet" heißt denn auch eine Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Herner Fotografin Brigitte Kraemer, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 30.04.2017 in den Ausstellungsräumen der Zeche Hannover (Bochum) präsentiert.
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site specific art in Kunst und ästhetischer Bildung

Die gegenwärtig stattfindende Neuerfindung von Natur und Landschaft in der Emscherregion hat auch eine ideelle Seite: Sie spiegelt die von Menschen im sozialen Miteinander konstruierten Bedeutungen. Mit der sichtbaren Umgestaltung der Landschaft werden sich deshalb auch traditionelle Vorstellungen und Beziehungsverhältnisse verändern müssen: z.B. die von Schönheit und Nutzen oder generell diejenigen vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Die Kunst und ihre pädagogische Anwendung können diesen Transformationsprozess fruchtbar begleiten.
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Kann ein Fluss ein Denkmal sein?

Heute gibt es kaum mehr einen Fluss oder Bach, der noch seine urtümliche Gestalt besitzt. So gut wie alles Wasser ist gefasst, gedämmt, kanalisiert. Nur gelegentlich, wenn der Himmel die Erde besonders heftig mit Wasser überschüttet, spüren Menschen heute noch, welche gewaltige Kraft die Natur hat. Sie fürchten sich einige Tage, erzählen sich Katastrophengeschichten und vergessen sie dann rasch wieder. Gegen dieses Vergessen helfen Denkmäler, die als kulturelle Orte Erinnerungen ermöglichen und bewahren. Und auch ein Fluss verweist auf seine Geschichte.
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Taten, Worte, Bilder, Töne

…ein Kunstprojekt, das darauf zielt, eine Reaktion, ein Verhalten, eine Einstellung und eine Haltung auszulösen. In Zeiten sozialer Entgrenzung von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, der Verflüssigung von Institutionen und der Entstehung von hybriden Strukturen bringt der EMSCHERplayer verschiedene Bereiche, Denk-Strömungen und Positionen zusammen und miteinander ins Gespräch. Denken Sie mit!